Spitzname: Mr.Tiger (Teil2)

Bild von zwei Tiger

Für Elvis begannen nun das, was Biographen später seine „Hollywood – Jahre“ nannten. Zwischen 1960 und Anfang 1969 drehte Presley nicht weniger als 27 Spielfilme. Seinen Deal mit Jürgen Seydel , das Karate bekannt zu machen, hatte er dabei nicht vergessen. Nur der „King of Rock ’n Roll“ tat es auf seine Weise. Wann immer es seine Rolle zu lies, setzte er durch, das für seine Charaktere so viele Karate-Choreographien in den Filmen vorkamen wie möglich. Besonders in den Streifen: “G.I. Blues”, “Wild In The Country”, “Blue Hawaii”, “Follow That Dream”, “Kid Galahad”, “Roustabout”, “Harum Scarum” und “Double Trouble”, sieht man eine ganze Menge Karatetechniken, die er für seine Hauptrolle alle selber konzipiert und performt hat.
In den Pausen demonstrierte Elvis dann auch Karate für das Filmteam. Er zeigte ganz ähnliche Tricks die in Meister Oyamas Büchern zu finden sind; wie z.B. Bretter mit der Hand zu zerschlagen und Derartiges.

Bevor Elvis seine Filmkarriere beendete, und ein großes Comeback mit seiner Musik startete, heiratete er 1967 Priscilla Ann Wagner (1945 – heute) in Las Vegas.
Kennen gelernt hatten sich die beiden bereits 1959 in Deutschland; durch Curry Grant. Er war damals ebenfalls Soldat; der nach Feierabend den „Eagle Club“ des Hotels „General von Steuben“ (heute Dorint) leitete. Priscilla, damals vierzehn Jahre alt, war die Tochter eines in Wiesbaden stationierten Offiziers der US-Luftwaffe. Sie wurde daher schon während seiner Militärzeit seine heimliche Freundin. Den Faible für junge Mädchen teilte er nebenbei bemerkt mit Charlie Chaplin (1889 – 1977). Dessen ersten beiden Ehefrauen waren bei der Hochzeit ganze 16 Jahre alt. Seine vierte und letzte immerhin schon 18.
Bei Elvis war es etwas anders. Priscillas Vater war viel strenger und erlaubte selbst einem Superstar längst nicht alles. Deshalb war es z.B. auch Heli von Westrem (1945 – heute) die 1960 mit nach Paris durfte und nicht Priscilla . Heli war damals immerhin schon 15 und Elvis zweite heimliche Liebe aus Deutschland.
Elvis musste zwei Jahre warten bis er seine zukünftige Frau, unter strengen Auflagen ihres Vaters, nach Amerika nachkommen lassen konnte. Ihre Familie bestand unter anderem darauf, das Priscilla unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf „Graceland“ (wiki link) untergebracht wurde und das sie unbedingt bei ihrer Volljährigkeit heiraten sollten. Des weiteren musste sie auf eine katholische Mädchenschule ihren Schulabschluss machen.

Foto von Elvis und Priscilla
… bereits mit Tochter Lisa Marie 1968; gemeinfrei

Nach einer Blitzhochzeit im „Aladdin Hotel“ Las Vegas, verbrachte das frisch vermählte Paar ein Teil der Flitterwochen auf Hawaii. Dort besuchten sie einen großen, internationalen Karate-Wettkampf; der von Ed Parker veranstaltet wurde.
Dieser hatte nun den Höhepunkt seiner Karriere so gut wie erreicht und war bis in die 80er Jahre berühmt für seine vielen erstrangigen Turniere; die er ausrichtete. Praktisch alle damals bekannten Kampfkunst Persönlichkeiten traten dort auf, um entweder zu kämpfen oder vor dem Turnier eine Vorführung zu zeigen. Viele von ihnen trainierte er auch privat. Menschen wie: Billy Blanks, Joe Lewis, Chuck Norris, Bill Wallace und Bruce Lee, um nur die wichtigsten zu nennen.
Doch auf Hawaii lernte das Ehepaar Presley vor allem Mike Stone kennen. Später wird man sagen:
“Dieser Mann spielte eine wesentliche Rolle in der Trennung der Eheleute Presley, denn Priscilla verließ ihren Mann wegen dem Karate Champion aus Los Angeles“.
Elvis Comeback indes wurde ein Riesenerfolg. Zwischen 1969 und 1977 kamen nun seine so genannten „Konzert – Jahre“; die überwiegend in Vegas stattfanden. Kurz zuvor prüfte ihn aber Parker noch zum vierten Dan. Den dritten übersprang er einfach.

Wie am Anfang bereits gesagt: Die Karateleidenschaft ging auch auf Andere über. Mit der Zeit praktizierte fast die gesamte Memphis Mafia die Kampfkunst Karate. Als nächstes wurde Missis Presley mit dem Karatefieber angesteckt.
Priscilla wählte sich Chuck Norris als Trainer aus. Seine Filmkarree hatte damals noch nicht begonnen, aber er hatte viele Turniere gewonnen und war ein anerkannter Karatemeister. Er fragte sie, warum sie nicht bei Parker studierte, worauf sie antwortete:
„Parker kann mir nichts beibringen, weil er Elvis Privattrainer und sein persönlicher Leibwächter ist.“ Also stimmte er zu und unterrichtete sie in seinem Kampfsportstudio.
„Ich lernte schnell, dass mehr dahintersteckte als Gewalt,“ erklärte sie später in einem Interview, „es ist eine Philosophie.“
Priscilla trainierte hart und nahm ihre vielen privat Stunden mit Norris sehr ernst. Der mehrfache Karate-Champion erinnert sich Jahre später sehr gut:
„Obwohl die meisten meiner Studenten den Gesichtsschutz begrüßten, verachtete Priscilla ihn“.
Er wollte das sie einen Kopfschutz, der auch im Boxen üblichen ist, trägt.
„Ich werde keine davon auf der Straße haben.“ Wies sie ihn zurück. Einmal bestand sie sogar darauf, in die Gasse hinter dem Studio zu gehen, um mit den Stöckelschuhen zu trainieren, weil sie sagte, dass sie die normalerweise trug.
Priscilla trainierte bei Norris bis zum grünen Gürtel; bis sie danach mit Stone weiter trainierte.
„Ich war vom Karate so besessen wie Elvis,“ schreibt sie später in ihrem Buch. „Jetzt konnte ich ihn besser verstehen. Es war das Erreichen von Vertrauen und das Meistern der eigenen Körperbewegungen. Karate hat mir soviel Selbstvertrauen und Bestätigung gegeben, dass ich meine Gefühle neu erlebte und meine Stimmung ausdrücken konnte wie nie zuvor.“

Elvis bekannte sich dagegen klar für Parkers Kenpo Stil. Er brachte z.B. gut sichtbar einen Aufkleber der „International Kenpo Karate Association“ auf seiner Gitarre an und trug den Patch auch auf vielen seiner Karateanzüge.

Logo Kenpo Karate
Logo des I.K.K.A.; gemeinfrei

Er war mittlerweile einfach nur: The King. Erfolgreicher und berühmter als je zuvor.
Für seine Shows gestaltete er zum Teil auch seine Bühnenkleidung; die stark an einen Karate Gi erinnerten. Elvis per formte in Vegas ständig mit diversen Tritten und Schlägen. Viele Choreographien zu seinen Songs ähneln schon fast einer Kata. Und in der Tat referiert er manchmal Minuten lang in seinen Abendshows, zwischen den Songs, über Karate. Nach den Auftritten gab es dann oft Partys und private Treffen mit anderes Stars aus Film und Musik. Dabei zeigte der King auch hier, was er bei Parker gelernt hatte. Stellvertreten für die unzähligen Tricks und Karate Demonstration, an und mit seinen Kollegen, hier eine kleine Anekdote:

Alice Cooper (1948 – heute) wird 1971 von Elvis in seine Suite im „Hilton Hotel“ zu einer Party eingeladen. An der Tür wird er vorher auf Waffen durchsucht. Im Nachhinein wundert sich der Hartrocker darüber, denn in der Suite gab es Waffen ohne Ende. Elvis war ein absoluter Waffennarr. Er sammelte Revolver und Pistolen aller Art und lies sie manchmal verchromen, mit seinem Emblem versehen oder sogar vergolden. Er hatte auf seinem Anwesen „Graceland“ außerdem einen eigenen Pistolenschießstand.
Auf der Party trifft er dann Liza Minnelli (1946 – heute), Chubby Checker (1941 – heute) und Linda Lovelace (1949 – 2002). Der King begrüßt ihn mit den Worten:
„Hey, du bist doch der Typ mit der Schlange, oder? Das ist cool, ich finde dein Make-up und das ganze Ding echt super.“
Anschließend betreten die beiden Musiker die Küche, wo Elvis dem Hartrocker einen geladenen 38er Revolver in der Hand drückt.
„Ich will dir mal zeigen, wie du jemandem eine Waffe aus der Hand nehmen kannst.“
Coopers erster Gedanke war: „ Erschieße ihn. Du wirst berühmt. Du wirst in die Geschichte eingehen, als der Mann der Elvis getötet hat“. Sein zweiter Gedanke war: „Nein, verwunde ihn einfach nur“. Noch im selben Moment findet er sich allerdings auf dem Rücken liegend wieder. Mit dem Stiefel von Elvis am Hals und natürlich ohne Revolver.

Tatsächlich hatte der King nur einen wirklich guten Freund unter seinen vielen Kollegen – Tom Jones (1940 – heute).

Elvis dritter Lehrer war Meister Kang Rhee (1938 – heute). Dieser trainierte mit ihm intensiv in den Jahren 1970 bis 1974 und lehrte ihn das PaSaRyu; was so viel wie: „Weg der Ehre“ bedeutet. Es besteht aus einer Mischung von Elementen des Karate, Kung Fu und Taekwondo. Es wurde von Meister Kang Rhee im laufe der Jahre selbst entwickelt. Kang Rhee kam 1964 in die Vereinigten Staaten und hatte zuvor bei den Meistern Nam Sak Lee und Chul Hee Park gelernt.

Bild Elvis und Kang Rhee
Elvis mit Rhee 1973; mit freudlicher Genehmigung von Ferdi Ernst

Kang Rhee über den King:
„Elvis Presley war selbst in meiner Heimat Korea eine Legende. Als ich von einem Mann angerufen wurde, der sich als Elvis Presley ausgab und mir erzählte, dass er daran interessiert sei seine Ausbildung in den Kampfkünsten unter meiner Leitung fortzusetzen, dachte ich, dass dies wahrscheinlich ein Witz war. Aber einige Stunden später saß ich hinter meinem Schreibtisch mit der Legende Elvis Presley, die mir tatsächlich gegenüber saß. Elvis sagte mir, dass es Meister Parkers Vorschlag war, mich zu kontaktieren. Ich war mehr als geschmeichelt, ich war überwältigt. Elvis war sehr bescheiden. In vielerlei Hinsicht hat er mir mehr beigebracht als ich ihm beigebracht habe.“

Elvis bestand darauf, im regulären Unterricht mit anderen Schülern zu trainieren und zu unterrichten. Im Dojo, lernte er über die Jahre auch Bill Wallace (1945 – heute) gut kennen. Elvis war ein Ausbilder in der „PaSaRyu Association“. Er war Teil der Dan – Prüfungskommission und gab zum Teil selbst Unterricht.
Enge Freunde von Elvis nennen diesen Zeitraum von vier Jahren die „goldenen Jahre“. Die Jahre des Friedens und der geistigen Zufriedenheit für ihn.
Von Rhee bekommt er dann auch schließlich den Spitznamen „Mr.Panther“. Nur kam dieser, wie Eingangs schon erläutert, ja nicht in Frage. Rhee hatte gleich eine Antwort auf das Problem:„Was ist mit Tiger?“. Elvis Reaktion kam spontan und trocken: „Es ist immer noch eine Katze“.
1972 bekommt er von Parker den 5.Dan zugesprochen. Ein Jahr später erfolgt dann die Scheidung mit Priscilla. Folgender Brief stammt aus dem selben Jahr.

Elvis Brief an Jürgen Seydel, 19. Juni 1973:

Dear Mr. Seydel,
You may be somewhat surprised hearing from me after so many years.
I tried to locate you some few months back and was unable to find you, then my Dad wrote to the Postmaster in Bad Homburg and that is how we find out your whereabouts. The Postmaster was very prompt and successful in finding you for us.
I certainly am glad to find out your address, because I wanted to write to you. First of all I want to thank you for introducing me to Karate and wanted to know I kept it up through the years, and have been very successful with it, and now holding the 7th degree black belt.

Brief von Elvis an Seydel
Brief von Elvis an Seydel 1973; mit freudlicher Genehmigung von Ferdi Ernst

I am enclosing the picture that was taken at the time I was awarded the 7th degree black belt. I understand that you are still involved with Karate, which I am very glad to hear.
I sincerely hope that all is well with you and I hope to keep in touch with you by mail. If I ever get back to Germany I will certainly look you up, because I would certainly like to see and talk to you about all the things that has happened since we last saw each other.
Well take care of yourself and the best of luck, success and happiness to you.
Sincerely.
Elvis Presley
P.S. The man pictured with me is Master Kang Rhee, he is an 8th degree black belt. He has a studio in Memphis and is my active instructor there.

Es scheint, das sich ein kleiner Wettstreit zwischen den beiden Lehrern von Mr.Tiger ergeben hatte. Die beiden überschlugen sich regelrecht mit der Vergabe von Graduierungen. Als Parker 1973 den 6.Dan im Kenpo an Elvis vergibt, erhält er von Rhee den 7.Dan im PaSaRyu. Ein Jahr später zieht Parker mit dem 7.Dan im Kenpo nach; worauf hin im gleichem Jahr Rhee mit dem 8.Dan (PaSaRyu) noch einmal erhöht.
Daher kommt wohl auch der Zweifel an Elvis Reputation in Sachen Kampfkunst; welche bis heute anhält.
Dazu Parker nach dem Tod seines berühmten Schülers:
„Ich war der Meinung, er hatte es wirklich verdient. Es war nicht so was wie ein Ehrentitel. Sein Grad spielt dabei eigentlich gar keine Rolle. Wie ist das mit dem Tod? Welchen Grad Tod hat man, wenn man stirbt? Sagen wir ganz einfach, er war unter allen Umständen ein guter Schwarzgurt!“

(ab Zeitpunkt 5:30 referiert Elvis über Karate bei einem Live-Auftriff in Las Vegas. Er zeigt dann eine Kata zu dem Song: „If you talk in your sleep“. Den Song schrieb Red West. Elvis pflegte im Schlaf zu reden. Bei Zeitpunkt 10:28 geht es dann weiter bis 19:56.)

Elvis hatte einen großen Traum. Eigentlich waren es zwei. Den Ersten erfüllte er sich 1974, als er seine eigene Karateschule, das Tennessee Karate Institute (TKI), eröffnete.
Dort trainierte Elvis praktisch immer, wenn er in Memphis war. Oft brachte er seine Freunde und Familienmitglieder zum Training mit. Sogar seine kleine Tochter Lisa Marie (1968 – heute) durfte ihm beim Karate zusehen. Wallace (Spitzname:„Superfoot“) und Red West waren während seiner Abwesenheit dort Trainer, aber wann immer Parker in der Nähe war, brachte Elvis auch ihn mit ins TKI.
Dazu Bill Wallace:
„Elvis hatte mich gebeten, für ihn zu arbeiten. Er sagte, er wolle in Memphis eine Karateschule eröffnen und möchte, dass ich die Schule leite. Da er auch einen Platz zum Trainieren haben wollte, sagte er, dass er ab und zu mal vorbeikommen und trainieren würde – mit mir. Im Grunde machte Elvis Selbstverteidigungstechniken, weil er kein Sparring machen konnte. Es war einfach zu gefährlich. Er musste sein Aussehen und seine Stimme bewahren, so dass der Kontakt zum Gesicht oder zum Hals fehlte. Er wollte auch nicht riskieren, sich Knochen zu brechen. Also demonstrierte er nur Selbstverteidigungsanwendungen und ein paar Angriffe zum Bauch. Elvis war ein guter Athlet, aber er war kein Kämpfer wegen all der Einschränkungen, die mit seiner Karriere einhergingen. Das bedeutet nicht, dass er nicht kämpfen konnte. Seine Technik, sein Tritte und seine Schläge sahen so gut aus wie die jedes Anderen“.

In späteren Jahren, als Red West ging, führte Bill Wallace die Schule mit seinem Freund Patrick Wrenn weiter.

Der zweite Traum von Mr.Tiger war ein Projekt namens „The New Gladiators“. Dies war eine Sache, die Elvis bereits seit vielen Jahren verwirklichen wollte.
Ein Film über Karate.
Nicht etwa einen übertriebenen Action – Film, sondern eine richtige Dokumentation. Er wollte zeigen, wie es auf einem echten Turnier zugeht und was genau Karate überhaupt bedeutet. Der Film wurde über eineinhalb Jahre gedreht.Bild von DVD
The New Gladiators“ konzentrierte sich dabei auf Aufnahmen von vier Turnieren. Zwei davon fanden in Europa statt. Dazu geht es im wesentlich um die Kämpfer selbst. Geplant waren allerdings auch Sequenzen mit Karate – Demonstrationen von Elvis und seine Stimme als Moderator. Hauptsponsor war selbstverständlich Elvis , George Waite hatte sich allerdings das Konzept ausgedacht. Start des Projektes war 1974. Die Kameraleute Allen Daviau und John Hora, die eher für ihre ausgezeichnete Arbeit bei „E.T.“ oder „Die Gremmlins“ bekannt sind, hielten diese historischen Momente fest. Der King war die ganze Zeit die treibende Kraft hinter dem Projekt. Er rief immer wieder von seiner Tournee aus an, um zu hören wie der aktuelle Stand der Dinge war. Allerdings hatte er auch immer wieder neue Ideen und nahm viele Änderungen vor. Infolgedessen wurde der Film nie beendet.
George Waite lagerte alles Material ein und vergaß das ganze Projekt für eine sehr lange Zeit.
Der Film wurde aber schließlich wiederentdeckt, aufwendig bearbeitet und restauriert. Zum Schluss wurde er auf ein DVD-Format konvertiert und 2002 das erste mal veröffentlicht. Er ist 94 Minuten lang und ein spätes Vermächtnis von Elvis.

Einmal soll er zu George Waite gesagt haben: „Es macht mir nichts aus, der Welt zu zeigen, dass ich Karate mache.“ Waite fragte ihn warum er sich dann nicht für das Cover von „Fighting Stars“ ablichten lassen wolle. Elvis antwortete: „Nein, nicht für „Fighting Stars“. Das ist nur etwas für irgendwelche Berühmtheiten. Ich bin ein richtiger Karateka. Ich will auf das Cover von „Black Belt“.“

Das hat der King leider nie geschafft. Am 16. August 1977 stirbt Elvis Presley auf seinem Anwesen in Graceland an Herzversagen.

Fazit:

Während meiner Recherchen lernte ich „Mr.Tiger“ etwas näher kennen. Er hatte ganz bestimmt seine Schattenseiten, aber was das Karate angeht kann ich mit Sicherheit folgendes feststellen. Elvis hatte Tokon (闘魂; Kampfgeist) und war mit seiner Begeisterung und Engagement ein echter Bugeisha (武芸者; in den Kriegskünsten Bewanderter). Seine Graduierung war zum Schluss vielleicht etwas zu hoch angesetzt. Nichts desto trotz war er ein qualifizierter Danträger und Experte, von dem viele noch heute etwas lernen könnten.
OSS Sensei Presley !

ki o tsukete kudasai (気をつけて下さい)

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