Wir lernen Karate: Lesson II.

Uke (受け)

Eines der allerersten Wörter die ein Karateka lernt. Zusammen mit den entsprechenden Basis Techniken wie Age Uke, Soto Uke, Uchi Uke und Shuto Uke, ist es das, womit sich der Schüler in der nächsten Zeit hauptsächlich beschäftigt. Erst lernen wir Uke, danach angreifen. Erst Uke, dann kontern.
Uke ist also wichtig und mit der Zeit lernen wir, was Uke noch alles sein kann. Nur eines ist es eben ganz und gar nicht. Ein Block. Leider hört und liest man dieses Unwort noch viel zu oft. Merke:
Im Karate gibt es keinen Block !

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Wir lernen Karate: Lesson I.

Heigo (兵語),

bedeutet soviel wie “Sprache der Kampfkünste” oder “militärische Sprache” (wörtlich – militärischer Fachausdruck) und ist ein neues Format in meinem Blog. Eine Art Unterricht in der Sprache – Karate.
Hier werden in unregelmäßigen Zeitabständen bekannte, so wie eher unbekanntere, Begriffe aus dem Budo neu übersetzt, erklärt und näher beleuchtet.
Können kommt nämlich ursprünglich von kennen.

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Sawa kai Nr.1

Sawa kai (茶話会) bedeutet soviel wie Kaffeekränzchen oder auch Teegesellschaft und ist ein neues Format in meinem Blog. Eine Art Kurzinterview. Hier werden in Zukunft Großmeister verschiedener Stilrichtung Fragen rund um das Karate beantworten. Kurz und knackig.

Den Anfang macht Wolfgang Kutsche 6.Dan Shotokan.

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Das eindrucksvolle Karate Lied, aus Okinawa

Tatsächlich gibt es eine Art Hymne auf das Karate-Do von Okinawa. Das Lied wurde das erste Mal im Jahre 1968, zur Hundertjahrfeier der Meiji – Zeit (1868-1912), präsentiert. Der Text stammt von niemand anderem als Großmeister Nagamine Shoshin (1907-1997); dem Gründer des Matsubayashi-Ryu (松林流) . Dieses wahrlich eindrucksvolle Loblied wird hier erstmals neu übersetzt und interpretiert.

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Des Meisters Lieblingsbaum

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Trotzdem hat jeder so seine Vorliebe für eine bestimmte Art von Bäumen. Ich schaue mir z.B. gerne Birken oder Blut-Buchen an. Aber ein großer Karate-Meister hat sogar einen kleinen Text, der ganz besonderen Art, über seinen Lieblingsbaum geschrieben. „Des Meisters Lieblingsbaum“ weiterlesen

Ein Zeugnis vom Meister

Irgendwann ist es so weit und Sie halten ihr Dan – Diplom, in manchen Verbänden auch Dan – Urkunde genant in Händen. Wenn sich ihr Honbu Dojo (本部道場) in Japan befindet wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf japanisch geschrieben sein. Nur können Sie es auch lesen ? „Ein Zeugnis vom Meister“ weiterlesen

Der Dojo-Knigge (Teil 2)

Die Dojo – Etikette geht auf die Ogasawara – Ryu (小笠原流 – Schule des Ogasawara-Klan) im Japan des 13. und 14. Jahrhunderts zurück. Dieser Samurai-Klan aus der Verwandtschaftslinie der Takeda, wurde von seinem Shogun damit beauftragt, eine Etikette für das Verhalten bei Gericht zu entwickeln. „Der Dojo-Knigge (Teil 2)“ weiterlesen

Der Dojo-Knigge (Teil 1)

Obwohl dieser Artikel sich in der Tat mit Etikette und korrektem Benehmen beschäftigt, war der viel zitierte Adlige nie ein Freund von Anstandsregeln. Adolph Franz,Friedrich,Ludwig Freiherr von Knigge (1752-1796) galt schon zu seinen Lebzeiten als schwierig und unumgänglich. Er war ein Freigeist, Querulant und bis heute ein völlig missverstandener Mensch.

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