Tosho Kona Nr.1

Tosho kona (図書コーナー) bedeutet soviel wie “Bücherecke” und ist ein neues Format in meinem Blog.
So etwas wie eine kleine Buchbesprechung; mit anschließender Empfehlung.
Hier werden in unregelmäßigen Zeitabständen eher unbekannte sowie unkonventionelle Bücher vorgestellt.
Frei nach dem Motto: „Ken Zen ichi“ (剣禅一致; Schwert und Zen sind eins) soll hier bewusst auch der Geist des Bugeisha geschult werden. Zen hat hier nämlich die Bedeutung von Erkenntnis; genauer gesagt Verständnis.
Itosu Anko (1831-1915) sagte ja bereits: „Karate stammt nicht vom Buddhismus oder Konfuzianismus ab“.
Am Ende bewerte ich das Werk dann mit einem Dan – Grad. Wobei der 5. Dan natürlich die höchst mögliche Wertung darstellt.

Den Anfang macht…
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Spitzname: Mr.Tiger (Teil2)

Für Elvis begannen nun das, was Biographen später seine „Hollywood – Jahre“ nannten. Zwischen 1960 und Anfang 1969 drehte Presley nicht weniger als 27 Spielfilme. Seinen Deal mit Jürgen Seydel , das Karate bekannt zu machen, hatte er dabei nicht vergessen. Nur der „King of Rock ’n Roll“ tat es auf seine Weise. Wann immer es seine Rolle zu lies, setzte er durch, das für seine Charaktere so viele Karate-Choreographien in den Filmen vorkamen wie möglich. Besonders in den Streifen: “G.I. Blues”, “Wild In The Country”, “Blue Hawaii”, “Follow That Dream”, “Kid Galahad”, “Roustabout”, “Harum Scarum” und “Double Trouble”, sieht man eine ganze Menge Karatetechniken, die er für seine Hauptrolle alle selber konzipiert und performt hat.
In den Pausen demonstrierte Elvis dann auch Karate für das Filmteam. Er zeigte ganz ähnliche Tricks die in Meister Oyamas Büchern zu finden sind; wie z.B. Bretter mit der Hand zu zerschlagen und Derartiges.
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Spitzname: Mr.Tiger (Teil1)

Nein, die Rede ist nicht von Keinosuke Enoeda (1935-2003); der in der Karate Welt unter dem Spitznamen „The Tiger“ bekannt war. Sondern es geht um einem Mann, der seine Liebe und Hingabe für das Karate nur bisweilen mit einigen Freunden und Bodyguards teilen konnte. Eigentlich war sein Spitzname „Mr.Panther“; doch war dieser Name in den USA der 60er und 70er Jahre politisch etwas heikel. (wiki link)
Die Rede ist von niemand anderem als – Elvis Presley (1935-1977).
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Von altem Brauchtum und dem Ende des Neujahrsfestes:

Der Jahreswechsel markiert in der japanischen Kultur das Ende des Alten und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Seit 1873 folgt Japan dem Gregorianischen Kalender und der Neujahrstag wurde auf den 1. Januar festgelegt.
Überall im Land finden Feierlichkeiten statt, die je nach Region etwas verschieden sein können. Selbst von Familie zu Familie gibt es unterschiedliche Rituale. Allen gemeinsam sind in jedem Fall die Kagami-Mochi (鏡餅; flacher, Doppel-Reiskuchen).
Zum Neujahr sind praktisch sämtliche Kamidana (神棚, Shinto Haus-Schrein) und Tokonoma (床の間; Zimmernische) mit ihnen übersät. Erst am 11.Januar, zu Beginn eines besonderen Festes, enden die Feierlichkeiten und man kehrt wieder zurück zur Normalität. „Von altem Brauchtum und dem Ende des Neujahrsfestes:“ weiterlesen

Der geheimnisvolle Text im Buch des Meisters

Gichin Funakoshi (1868-1957) gilt, zu Recht, als einer der großen Meister des Karate; aus damaliger Zeit. Sein Buch „ Karate-Do Kyohan“ ist den allermeisten Karateka bekannt. Auch wenn man kein Anhänger der Stilrichtung Shotokan ist oder das Buch selbst nie wirklich gelesen hat. Dabei handelt es sich in aller Regel um die englische Ausgabe aus dem Jahre 1973; des Verlages Kodansha International Ltd.,Tokyo.
Auf der kompletten Seite 249 befindest sich ein Text, der seltsamerweise nie übersetzt wurde. Was hinter dem sagenhaften Geheimnis steckt und wie die genaue Übersetzung wirklich lautet erfährst du hier.
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Des Meisters ganz besonderer Stein

„Einen wirklich großen Mann erkennt man an drei Dingen: Großzügigkeit im Entwurf, Menschlichkeit in der Ausführung und Mäßigkeit (Zurückhaltung, Kardinaltugend in der Moderne) beim Erfolg.“

Otto E.L. von Bismarck (1815-1898)

Mit diesem Zitat eines großen, deutschen Staatsmannes möchte ich heute einen Meister vorstellen, der alle drei dieser Kriterien erfüllt. Er ist deshalb in der Tat ein wirklich großer Mann, obwohl er selbst nicht größer als 160 cm misst. Dieses eine Projekt von ihm, bei dem es um einen ganz besonderen Stein geht, soll dabei nur ein Beispiel von sehr vielen sein und gleichzeitig ein wenig zur frühen Geschichte der JKA beitragen. Die Rede ist von niemand anderem als von Sensei Hideo Ochi.
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Wir lernen Karate: Lesson II.

Uke (受け)

Eines der allerersten Wörter die ein Karateka lernt. Zusammen mit den entsprechenden Basis Techniken wie Age Uke, Soto Uke, Uchi Uke und Shuto Uke, ist es das, womit sich der Schüler in der nächsten Zeit hauptsächlich beschäftigt. Erst lernen wir Uke, danach angreifen. Erst Uke, dann kontern.
Uke ist also wichtig und mit der Zeit lernen wir, was Uke noch alles sein kann. Nur eines ist es eben ganz und gar nicht. Ein Block. Leider hört und liest man dieses Unwort noch viel zu oft. Merke:
Im Karate gibt es keinen Block !

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Wir lernen Karate: Lesson I.

Heigo (兵語),

bedeutet soviel wie “Sprache der Kampfkünste” oder “militärische Sprache” (wörtlich – militärischer Fachausdruck) und ist ein neues Format in meinem Blog. Eine Art Unterricht in der Sprache – Karate.
Hier werden in unregelmäßigen Zeitabständen bekannte, so wie eher unbekanntere, Begriffe aus dem Budo neu übersetzt, erklärt und näher beleuchtet.
Können kommt nämlich ursprünglich von kennen.

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